Liebe Schwestern und Brüder,
die Evangelien der kommenden beiden Sonntage erzählen von einem Gott, der uns nicht allein lässt. Zuerst stillt Jesus mit fünf Broten und zwei Fischen den Hunger der vielen Menschen. Wenige Tage später begegnet er seinen Jüngern mitten im Sturm auf dem See und spricht ihnen Mut zu:
„Habt keine Angst! Ich bin es.“
Beide Evangelien schenken uns dieselbe Botschaft: Wo Jesus ist, da wächst Hoffnung. Er sorgt für uns in Zeiten des Mangels und bleibt uns nahe, wenn die Wellen des Lebens hochschlagen.
Vielleicht erleben auch wir gerade Situationen, die uns herausfordern oder verunsichern. Dann lädt uns Jesus ein, den Blick nicht auf den Mangel oder den Sturm zu richten, sondern auf ihn. Aus dieser Beziehung wächst Vertrauen – und aus dem Vertrauen die Kraft, auch für andere zum Segen zu werden.
Nehmen wir uns in den kommenden zwei Wochen bewusst Zeit für das Gebet, für ein offenes Herz und für eine kleine Geste der Nächstenliebe. Wer mit Christus unterwegs ist, darf erfahren: Er nährt uns, stärkt uns und trägt uns – auch dann, wenn unser Glaube zu wanken beginnt.
Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien eine gesegnete und erholsame Zeit.
Möge der Herr Sie mit seinem Frieden begleiten und Ihr Vertrauen Tag für Tag erneuern.
Ihr
Kaplan Chika Okoye












